15.11.16 Von: Kolpingjugend NRW

Hinter den Kulissen der Politik

Kolpingjugend begleitet Abgeordnete bei Landtag.Live


Mit dem Treffen zwischen der Petitionsausschussvorsitzenden Rita Klöpper, MdL und den Teilnehmenden von Landtag.Live endete die 10. Praxiswoche der Kolpingjugend NRW  im Düsseldorfer Landtag.

Inhaltlicher Schwerpunkt neben den jugendpolitischen Bildungsprozessen war die Auseinandersetzung mit der Frage um „Freiräume“ junger Menschen neben Schule, Ausbildung und Studium. Eine Woche voller politischer Erfahrungen, neuer Erkenntnisse und auch jeder Menge Spaß liegt hinter den 8 jungen Menschen aus ganz NRW. „Es war eine sehr intensive, spannende Woche mit tollen Gesprächen, vielen politischen Begegnungen“, freute sich Paul Schroeter  von der AG Jugend und Politik der Kolpingjugend NRW, der die Woche als Leiter vor Ort begleitet hatte.

 

Bei Landtag.Live hospitieren die Teilnehmer eine Woche lang bei einem  Abgeordneten und begleiten diesen bei Terminen und Veranstaltungen rund um eine Plenarwoche. Flankiert wird dies durch ein Rahmenprogramm, welches die Teilnehmer als Gruppe wahrnehmen. Einige Programmpunkte sind im Folgenden exemplarisch dargestellt

Mit dem Besuch beim Landesjugendring NRW startete die 10. Praxiswoche Landtag.Live in Düsseldorf. Neben Informationen über den Landesjugendring NRW durch Sarah Primus, Vorsitzende, gab es vor allem Hintergrundinformationen über das Bündnis für Freiräume und dem neuen Projekt #jungesnrw. Gemeinsam wurde über wichtige Punkte wie das Wahlalter ab 16 Jahren oder die finanzielle Ausstattung der Jugendarbeit in NRW gesprochen. Aber natürlich durfte auch die Frage nach genügend „Freiräume“ für Kinder und Jugendliche nicht fehlen.

 

Nach der Landtagsführung im Düsseldorfer Landtag diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Frau Christina Kampmann, Ministerin für Kinder, Jugend und Familie. Themen waren neben den Aufgaben einer Ministerin besonders die Ausgestaltung von Ganztag und die Einbindung der Jugendarbeit sowie gute politische Bildung. „Die jugendpolitische Bildung muss wieder mehr in den Blick genommen werden. Neben der Schule liegen hier besondere Möglichkeiten bei den Jugendverbänden“, so Ministerin Kampmann. Zugleich wurde über Möglichkeiten der ehrenamtlichen Arbeit und der nötigen Freizeit für junge Menschen gesprochen. „Kinder und Jugendliche dürfen nicht mehr als 35 Stunden in der Woche mit Schule, Nachbereitung und Hausaufgaben verbringen“, so Paul Schroter von der Kolpingjugend.