17.07.18 Von: Diözesanleitung Kolpingjugend Eseen

Kanutour auf der Ruhr 2018

Am 09.06.2018 traf sich die Kolpingjugend DV Essen in Hattingen zur Kanutour auf der Ruhr. Doch bevor es auf das kühle Nass ging gab es eine kurze Einführung durch den Kanu-Guide, in der die richtige Paddeltechnik vermittelt und vor allem auch auf die Schwierigkeiten der Nutzung von Bootsrutschen hingewiesen wurde. Nach der kurzen Einführung durch den Kanu-Guide teilten sich die Teilnehmer/innen auf die Boote auf und ließen diese zu Wasser.


Auf der Ruhr Richtung Essen...

Nach ersten Fahrmanövern war auch schon das erste Hindernis in Form einer Bootsrutsche erreicht. Die von allen Teilnehmer/innen befahren wurde. Die Boote und die darin sitzende Besatzung wurden von der Welle am Ende der Rutsche etwas unter Wasser gesetzt. Die Nässe tat aber der guten Laune keinen Abbruch und es ging weiter vorbei an der Isenburg bis Bochum-Dahlhausen. Dieses Stück der Ruhr wurde durch die Gruppe in einem gemächlichen Tempo zurückgelegt und man beobachtete etwas genauer die Natur. Hier wurde auch eine erste kleine Pause eingelegt, bei der sich die Gruppe einfach etwas treiben ließ. Danach musste eine weitere Bootsrutsche überwunden werden. Hinter Essen-Burgaltendorf wartete dann eine andere Art von Bootsrutsche auf uns, welche einigen schon aus dem Vorjahr bekannt war. Im Gegensatz zu den ersten beiden Rutschen, die permanent mit Wasser überspült wurden, wurde das Wasser an dieser Rutsche durch ein Schott zurück gehalten. Um den Höhenunterschied zu überwinden wurde das Schott geöffnet und die Boote mitsamt der Besatzung wurden die Rutsche hinab gespült. Da die letzte Rutsche kurz hinter Essen-Steele außer Betrieb war, mussten die Kanuten vorübergehend ihre Künste an Land beweisen, da alle Boote um die Bootsrutsche herum getragen werden mussten. Es war gar nicht immer leicht, mit den Stechpaddeln die Richtung zu halten, die zahlreichen Querströmungen der Ruhr haben doch den ein oder anderen überrascht. Umso glücklicher waren alle als das Ziel erreicht wurde, denn gerade bei den jüngeren Teilnehmern machte sich die Anstrengung bemerkbar und alle waren froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende, der auch bei den Teilnehmer/innen gut ankam und gerne im nächsten Jahr wiederholt werden darf.